Man kann es auch anders. Gerade wenn ich die Aktien im Depot habe, dann verfüge ich über einen bestimmten Spielraum, was den Zeitpunkt der Optionsverkäufe angeht. Es lohnt sich, so meine Erfahrung, auch die Charttechnik auszunutzen. Fibonacci-Korrekturniveaus bieten dazu eine gute Gelegenheit.
Nehmen wir zum Beispiel die Commerzbankaktie. Unten finden Sie den aktuellen Chart ( mit freundlicher Genehmigung von www.tradesignalonline.com). Was sieht man dort? Seit Sommer 2007 befindet sich die Aktie im Fall, nennen wir es Abwärtstrend. Das Minimum wurde im März 2009 erreicht. Danach geht es aufwärts. Von der Korrektur des Abwärtstrends können wir erst dann sprechen, wenn die Marke 15,9 € erreicht worden ist. Nun aber drehte der Aktienkurs bei 9,6 und fiel auf 5,3. Das war übrigens die Maximalkorrektur des vorausgegangenen Aufwärtstrends. Jatzt scheint die Aktie zu steigen.
Es bietet sich deshalb, Puts zu verkaufen. Solange die 9,6 und später 16 € nicht erreicht sind, macht es Sinn, bei Korrekturen auf die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends zu setzen.

Die März-Puts Strike 5,4 kosten ca. 0,22 €.
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