Es ist verdammt schwierig, die richtige Entscheidung bezüglich des Rollens von Optionspositionen zu treffen. Theoretisch ist die Sache klar, zu finden in diverser Literatur. Man kauft die alte Position zurück und verkauft eine neue für die kommende Verfallsperiode. Das stimmt natürlich bedingt, da das Kaufen zum Beispiel von Calls oft mit der Verlustrealisierung verbunden ist, insbesondere in einer Rally.
Das Problem fällt besonders stark ins Gewicht, wenn wir Covered Calls handeln und der Aktienkurs stark gestiegen ist. Hier hat man einen Buchgewinn in Aktien, gegenüber dem realisierten Verlust in Calls. Was tun nun?
1. Die Aktien behalten und eine neue Call-Position schreiben? Das macht wenig Sinn, denn der Aktienkurs kann jederzeit zurückgehen und man gewinnt zwar mit dem geshorteten Call, verliert aber gleichzeitig mehr mit dem Aktiendepot. Alos effektiv verliert man.
2. Aktien verkaufen und Call glattstellen. Das ist natürlich sinnvoll. Die Frage bleibt offen, was dann? Ich selbst fevorisiere Techniken, die ein regelmäßiges Einkommen aus dem Aktiendepot ausschlagen, ohne jedoch einen Depotverlust in Kauf zu nehmen. Und das ist eben schwer.
Es gibt offenbar noch unzählige Möglichkeiten, aber alle scheinen Macken zu haben. Na gut, sonst wäre es zu einfach oder wir hätten Marktverzerrungen. Ein offensichtlicher Vorteil darf nicht vorliegen. Oder vielleicht doch???
Die Entscheidung tut Not...
Freitag, April 02, 2010
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