Die Spielregeln sind die gleichen, wie woanders an der Börse. Ein Produkt wie etwa Optionen mag noch so kompliziert sein. Am Ende hat man zwei Kontrahenten, wo einer gewinnt und der andere verliert. Eine weitere Randbedingung ist der Vorteil der Bank. Sobald die Bank im Spiel ist,sinkt die Gewinnwahrscheinlichkeit. Die Bank kann den Vorteil auf vielerlei Art einsetzen. Sie kann selbst strukturierte Produkte emittieren, um dann als Market Maker die Bepreisung zu kontrollieren. Man sieht es am Beispiel von Zertifikaten. Klar, kann ich mit den Zertis Kohle machen. Ähnlich wie ich auch im Roulette gewinnen kann. Auf Dauer werde ich mit den Zetrifikaten verlieren, weil ich oft den für mich ungünstigen Preis bekomme. Wäre es anders, dann würde die Bank verlieren, dann würde sie aber nicht diese innovativen Produkte begeben.
Der zweite Vorteil liegt natürlich in den Handelsgebühren. Diese fallen immer an, und machen es fast unmöglich, auf Dauer im Markt zu bleiben. Ich selbst habe in den letzten 3 Jahren 20.000 € für Gebühren ausgegeben. Und ich habe meist netto gewonnen. Der Gewinn wäre wohl größer ohne die Bank ausgefallen.
Aber auch als Privatanleger kann man einen Vorteil gegenüber dem Markt erreichen. Mir fällt dabei vor allem der Optionshandel, insbesondere die Stillhaltergeschäfte.
In dem Moment, wenn ich Optionen verkaufe, bin ich theoretisch im Vorteil. Mit dem Zeitwert habe ich etwas verkauft, was ohnehin nicht physich existiert und jeder Tag, der mich an den Verfall nähert und an welchem der Basiswert nicht ausübbar ist, bringt mir bares Geld. Die Kunst besteht nur darin, den Vorteil aussichermnzuspielen. Die Risiken die den Basiswert begleiten, überwiegen über dem Zeitwertvorteil. Man muss also beides tun- sich gegen die Risiken absichern und den Zeitwert mitnehmen.
Dazu später mehr.
Montag, August 30, 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
0 comments:
Kommentar veröffentlichen