Dienstag, Dezember 20, 2011

Wie kann ich als Privatanleger mit Optionen handeln

Diese Frage wird mir immer wieder von den Spontanlesern gestellt. Ich schreibe im ersten Blog ( http:// basili.wordpress.com und hier gerne über Optionen. Erstens betreibe ich den Handel selbst seit Jahren, zweitens will ich ihn verstehen, drittens will ich ihn in Deutschland populär machen. Gleichzeitig versuche ich, im Gegensatz zu vielen Bücherautoren und Börsenbriefherausgebern, auf die relevanten Eigenschaften des Optionshandels hinzuweisen. Hier noch einmal ein paar Stichworte zusammengestellt:
1. Einige deutsche Banken bieten Eurexhandel für Privatanleger an. Ich will hier keine Namen nennen. Das tue ich nur auf Nachfrage per E-Mail.

2. Mit dem Eurexkonto bekommt man bei den Banken auch den Zugang zu einem einfachen Handelssystem an der Eurex. Ordererfassung geht online und/oder telefonisch.

3. Kosten für Optionshandel betragen ähnlich wie beim Aktienhandel zwischen 0,5-1% des Ordervolumens, i.d.R. 12-20 Euro für Volumina bis 4000 Euro. Ist halt Verhandlungssache.

4. Man sollte beachten, dass bei Optionen keine Stopp-Loss Orders möglich sind. Die wären auch fehl am Platz. Im Optionsgeschäft sollte man nicht unbedingt von einer zeitnahen Positionsschließung ausgehen, sondern sich an den sog. Optionalitäten richten, z.B. den möglichen Ausübungsterminen.

5. Optionshandel and er Eurex ist auch für Privatanleger als Stillhaltergeschäft = Leerverkäufe möglich. Es bietet viele Chancen, wenn man das Risikoprofil versteht.

Bei Fragen gerne!

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